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Bauernproteste - Systemkritik ist kein Bauernbashing: Interview mit den Bund Naturschutz

Traktoren fahren in Berlin ein, Bauern aus allen Teilen Deutschlands haben sich organisiert und nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch in anderen großen Städten Deutschlands protestiert. Von Bauernbashing und viel Unzufriedenheit.

Trinkwasserverunreinigung wegen Überdüngung, Unmengen an giftigen Pestiziden in der Umwelt und ja Essen ist politisch, aber bitte macht unser Fleisch nicht teurer, das geht doch nicht.

Spannend Schlagzeilen prangen da in diesem Jahr immer wieder in den Nachrichten.
Dann tritt Greta Thunberg auf, Fridays For Future stellt Forderungen und irgendwie wird reagiert, zum Beispiel mit neuen Umweltauflagen.
Und wer ist der Buh-Mann? Die Bauern – das zumindest sagen besagte selbst und nach monatelangem Anstauen von Wut und Unzufriedenheit sind die Landwirte und Landwirtinnen jetzt auf die Straße gegangen. Sie haben den Städterern in Berlin und anderen großen Städten live und in Farbe zeigen wollen, was es bedeutet blockiert zu werden.
Der Bund Naturschutz sagt zu diesen Bauernprotesten „Systemkritik ist kein Bauernbashing“ und wenn wir etwas verändern wollen, dann kann man das nur gemeinsam machen.
Ida Hinterholzinger war im Gespräch mit der Bund Naturschutz Referentin für Landwirtschaft Marion Ruppaner über diese etwas verzwickte Lage.

 
AutorIn: Ida Hinterholzinger | Format: MPEG-1 Layer 3 | Dauer: 17:20 Minuten

In einer gemeinsamen Demo gehen die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und der Bund Naturschutz parallel zur grünen Woche auf die Straße am 18. Januar mit dem Motto „Essen ist politisch“.

 

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